Von Blüten und Blattläusen

Draußen sind es 36 Grad, was mich nachts um den Schlaf bringt, freut zumindest die Habanero-Chiles. Diese sind in den letzten Tagen kräftig gewachsen und haben auch schon ein paar Blüten ausgebildet. Was bei diesem Temperaturen ganz wichtig ist, ist, dass die Pflanzen jeden Abend  genug Wasser bekommen. Leider ist eine Pflanze von Schädlingen befallen worden.  Aufgefallen ist mir dies erst durch die vielen Ameisen die meine Pflanze bevölkert hatten, bei  genauerem hinsehen fielen mir dann auch die Blattläuse auf. Das Resultat war, dass die Pflanze nicht mehr wuchs und alle Blüten verlor. Scheinbar scheinen Ameisen Blattläuse zu unterstützen, da diese ein Sekret ausscheiden welches von den Ameisen getrunken wird. Abhilfe brachte ein Tipp aus dem Internet. Um die Blattläuse los zu werden habe ich Tabak aufgekocht und die Pflanzen mit dem Tabaksud besprüht. Innerhalb einer Woche waren sowohl die Ameisen als auch die Blattläuse verschwunden.

Die Blüten an sich sind unscheinbar und klein, auf den ersten Blick sind diese kaum zu erkennen. Ich hoffe, dass zumindest die Bienen auf die Blüten aufmerksam werden. Von Form und Farbe ähneln die Blüten denen von einer Tomatenpflanze. Ich hoffe, dass sich doch ein paar Bienen sich zu meinen Blüten verirren und diese bestäuben. Ich befürchte dass sich nun langsam ein paar Fruchte ausbilden müssen, denn sonst wird es wohl knapp mit einem rechtzeitigen Abreifen und einer reichen Ernte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.